Galerie
Satirische Zeichnungen von
Stephanie Lenz
'Grenzwertige Stillstände'
03•10 bis 11•12•2010
Die "grenzwertigen Stillstände" stellen die Absurdität menschlicher Lebens- und Empfindungswelten als ganz konkrete und nachvollziehbare Gegebenheit dar – das heißt: in greifbaren, szenischen Miniaturen. Diese kleinen Dramen begreifen sich als Momentaufnahmen menschlicher Wirklichkeiten in ihren alltäglichsten, skurrilsten und absurdesten Erscheinungsformen. Auf die Darstellung dramatischer Situationen, auf Vordergründiges, das sich aus dem Verhalten, bzw. aus den Taten, der Protagonisten speist, wird verzichtet. Vielmehr betont der kalkulierte, analytisch- distanzierte Blick auf die Figuren - auf ihr Tun bzw. auf ihre Taten -, die Unwichtigkeit vordergründiger Geschehnisse zugunsten menschlicher Gefühlszustände und Gedankenkonstruktionen: Neuralgische Momente - Selbstentfremdung - Ängste und Einsamkeiten - Gelingen und Scheitern - Seelenlandschaften - Abseitiges und Abgründiges - Glücksmomente, Illusionen und Träume - Eitelkeiten - "Kerkerbeschäftigungen" - Sicher- und Unsicherheiten - Tragikomisches - Intimität und Intensität - Innere Dämonen - Polaritäten und Banalitäten...Ganz egal, was die Figuren tun oder wie sie es tun, was sie denken oder fühlen: Sie müssen ihr Leben leben.
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